SPD Hallbergmoos-Goldach

18.07.2018 in Bildung

Victor Weizenegger zumFachgespräch in Birkeneck

 

Victor Weizenegger, unser Bezirkstagskandidat, besuchte im Rahmen seiner Fachgespräche das Jugendwerk Birkeneck in Hallbergmoos.

Mit Otto Schittler, dem Geschäftsführer und Heimleiter, fanden Victor Weizenäcker und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Max Kreilinger den kompetenten Gesprächspartner.

Das Jugendwerk Birkeneck ist  eine Jugendhilfeeinrichtung, in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH, die 1925 von Herz-Jesu-Missionaren ins Leben gerufen wurde, um im Geiste ihres Gründers, Pater Julius Chevalier, in Not geratenen jungen Menschen zu helfen.

Jungen Menschen, Eltern und Jugendämtern stehen vielfältige Angebote erzieherischer und schulischer Hilfen sowie sozialpädagogisch begleitete Berufsausbildungen zur Verfügung.

Unter anderem kümmert sich das Jugendwerk auch um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Dies erläutert Otto Schittler, der Heimleiter und Geschäftsführer von Birkeneck wie folgt:

„Wir arbeiten mit jungen Menschen. Ihre Flucht ist nur ein Merkmal, das sie aber weiterhin und zu allererst Kinder und Jugendliche mit Anspruch auf Erziehung sein lässt.“

Daß dieses Leitbild nicht so direkt in das aktuelle Weltbild der CSU und der bayerischen Regierung paßt, liegt wohl auf der Hand.

Eine Politik, die keinen zurücklässt

Dass die schwarz-gelbe Staatsregierung zwischen 2008 und 2013 die Förderung von Investitionen sozialer Einrichtungen ohne Not massiv gekürzt hat, war wohl die Quintessenz, die die beiden Genossen aus ihrem Besuch im Jugendwerk Birkeneck in Hallbergmoos gezogen haben. Konkret geht es darum, dass die so genannte Baukostenzahl nicht mehr an die Inflation angepasst wird und für die Investitionskostenzuschüsse kein einziger Euro mehr im bayerischen Haushalt vorgesehen ist. Diese Streichungen stellten das Jugendwerk bei der Finanzierung seiner jüngsten Neubauten vor erhebliche Herausforderungen. Dabei seien solche Einrichtungen extrem wichtig, betont Weizenegger. Nicht alle Kinder und Jugendliche würden in behüteten und liebevollen Familien aufwachsen. Wer anfange, hier ohne Not den Rotstift anzusetzen, riskiere auf Dauer den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Das Jugendwerk Birkeneck bietet pädagogische und therapeutische Betreuung für Kinder und Jugendliche. Dazu gehört auch die Möglichkeit, eine Berufsausbildung abzuschließen. Jugendliche, die auf dem freien Markt keine Chance auf einen Ausbildungsplatz hätten, bekommen so die Möglichkeit, etwas aus ihrem Leben zu machen. Zu den Lehrberufen in Birkeneck gehören unter anderem Schreiner, Drucker, Mediengestalter oder auch Maler und Lackierer. 

„Ich werde mal in der Partei ansprechen, ob wir nicht den ein oder anderen Flyer hier drucken lassen“, zog Weizenegger ein weiteres Resümee.

 

Wer neugierig geworden ist, kann hier weitere Informationen (keine bayerischen fake-news!)  abrufen:https://www.birkeneck.de/

 

23.04.2018 in Bildung von SPD Kreisverband Freising

SPD will multiprofessionelle Teams an Grundschulen stärken

 

Die SPD hat am 19.4.2018 im Bildungsausschuss des Landtags die Einstellung von Erzieherinnen und Erziehern, sozialpädagogischen, heilpädagogischen und schulpsychologischen Fachkräften beantragt, um die Lehrkräfte bei ihren erzieherischen Aufgaben zu unterstützen.

Jede Grundschule soll über einen Pool von Fachkräften verfügen. Der Bedarf ist offensichtlich, Kinder mit Behinderung und Flüchtlingskinder brauchen besondere Zuwendung, Verhaltensauffälligkeiten nehmen zu.

Der SPD-Antrag (hier im Wortlaut) wurde von Grünen und Freien Wählern unterstützt, von der der CSU jedoch abgelehnt ... dabei hatte Ministerpräsident einen Tag zuvor angekündigt, 500 Schulpsychologen neu einstellen zu wollen.

 

11.02.2015 in Bildung von SPD Kreisverband Freising

Das G9-Konzept der SPD

 

Das bayerische Gymnasium - eine Dauerbaustelle

"Eine funktionierende Lösung für die Misere des Gymnasiumskonzepts in Bayern ist noch immer nicht in Sicht" – das war die Zusammenfassung von Martin Güll, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, auf einer Bildungsveranstaltung der SPD in Neufahrn am 29.01.2015.
Den Vorschlag, eine sogenannte "Mittelstufe plus" einzurichten, bezeichnete Güll, der auch Vorsitzender des Bildungsausschusses im BAyerischen Landtag ist, als falschen Weg, da viele Fragen offen seien und der Zeitdruck auf viele Schüler bestehen bleibe: Nur ausgewählte Schülerinnen und Schüler könnten teilnehmen, nämlich wenn "pädagogischer Bedarf" festgestellt werde. Wie dieser Bedarf definiert ist und wer die Auswahl trifft – genau diese wichtigen Fragen sind offen. "Dann hätte mein Sohn also den Stempel auf der Stirn: Du bist langsamer als die anderen, wenn er diesen Weg wählen will?", fragte eine Zuhörerin ...

 

30.06.2014 in Bildung von SPD Kreisverband Freising

G9 oder G8: Anmerkungen zum Volksbegehren

 

Im Gegensatz zum Volksbegehren der Freien Wähler, das vorsieht, dass sich jedes Gymnasium individuell entscheidet, ob es in Zukunft ein G8, ein G9 oder ein G8G9 sein möchte, schlägt die bayerische SPD eine flächendeckende Wiedereinführung des G9 vor.

Damit soll die oft übergroße Belastung der Schüler in der Mittelstufe reduziert werden. Außerdem hält die SPD ein gemischtes G8G9 für kaum organisierbar, gerade in den kleineren Gymnasien im ländlichen Raum.

Auch wenn die SPD es nicht unterstützt, eines ist dem Volksbegehren aber auf jeden Fall zu verdanken: Es gibt endlich eine breite Diskussion ums bayerische Gymnasium, nachdem die CSU jahrelang quasi "Grabesruhe" angeordnet hatte.

Mehr zu den Vorstellungen der SPD zum G9 finden Sie hier und hier und hier.

 

21.01.2013 in Bildung von SPD Kreisverband Freising

Volksbegehren gegen Studiengebühren angelaufen

 

Vor dem Startschuss zum Volksbegehren gegen Studiengebühren kamen die Freisinger Unterstützer des Volksbegehrens zusammen, um noch einmal ihre Argumente darzulegen.
Es geht um Gerechtigkeit im Bildungswesen und darum, dass sich Menschen unabhängig von ihrer familiären, sozialen oder materiellen Herkunft ein Studium leisten und sich darauf konzentrieren können.
Und es geht darum, dass eine Gesellschaft ihren jungen Menschen das klare Zeichen gibt, dass sie mit ihrem Wunsch sich weiterzubilden willkommen sind und man ihnen nicht Knüppel zwischen die Beine wirft, während man den notleidenden Banke(r)n keine Knüppel, sondern Geld hinterherwirft.

Darum: Eintragen! Noch bis Mittwoch 30. Jan.!

 

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