SPD Hallbergmoos-Goldach

19.01.2020 in Veranstaltungen

Vorstellung Wahlprogramm 2020 SPD Hallbergmoos-Goldach

 

Die SPD Hallbergmoos-Goldach stellt am Donnerstag, 23.01.2020 von 16 Uhr bis 17 Uhr das Wahlprogramm 2020 im Rahmen eines Pressegesprächs im Alten Wirt Goldach vor. Dabei erläutern Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Gemeinderatsliste ihre Pläne für die Zukunft von Hallbergmoos und Goldach. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

 

19.01.2020 in Veranstaltungen

ACHTUNG!!WICHTIG!! Verschoben!! Informationsveranstaltung 22.01.20 entfällt!

 

Die SPD Hallbergmoos-Goldach hatte ursprünglich für den Mittwoch, 22.01.20, eine Infoveranstaltung zum Thema "Lebensmittelverschwendung" organisiert. Nun hat das BR Fernsehen an diesem Termin schlagartig seine Bürgerdiskussion "jetzt red i“ in Hallbergmoos aus dem Ärmel gezaubert! Unsere ursprünglich geplante Veranstaltung verschieben wir deshalb auf einen noch zu benennenden Termin.

 

11.01.2020 in Veranstaltungen

Schluss mit der Lebensmittelverschwendung!

 
MdL Ruth Müller

Informationsveranstaltung zum Thema nachhaltig erzeugen und verwerten der Landtagsabgeordneten Ruth Müller und dem SPD Ortsverein Hallbergmoos-Goldach am 22.01.2020 um 19:30 Uhr im Seminarraum des Sportforums, Am Söldnermoos 61.

 

08.01.2020 in Veranstaltungen

SPD Hallbergmoos-Goldach trifft sich zum traditionellen Neujahrsessen

 

Am Freitag, 17.01.20, treffen sich um 19 Uhr Mitglieder und Freunde der SPD Hallbergmoos-Goldach ab 19 Uhr zum traditionellen Neujahrsessen im Nebenzimmer des griechischen Lokales "Santorini", Theresienstraße 64, 85399 Hallbergmoos. Gast bei diesem geselligen Abend ist der SPD Landratskandidat, Herbert Bengler.

 

10.07.2019 in Veranstaltungen von SPD Kreisverband Freising

„Schluss mit Wegwerfen!“ Kreis-SPD diskutiert Lebensmittelverschwendung

 
Konsumverhaltens-Expertin Christina Neubig (2.v.l.) und SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller (Mitte) im Furtner

Über 30 Gäste waren am Montagabend der Einladung der SPD im Kreis Freising ins Furtner gefolgt, um unter dem Titel „Schluss mit Wegwerfen!“ Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung zu diskutieren. Ein wichtiges Thema, so SPD-Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter in seiner Begrüßung, alleine wegen des Ausmaßes: Über 11 Mio. Tonnen Lebensmittel würden in Deutschland jährlich im Müll landen. Dies sei ein großes Problem, weil dadurch aus empfundenem Überfluss heraus Ressourcen wie Wasser und Energie vergeudet werden, während immer noch über 800 Millionen Menschen weltweit Hunger leiden.

Die Landshuter SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller hatte zur Visualisierung der Zahlen einen Brotkorb mitgebracht. Den Inhalt dieses Brotkorbs, 1 Kilo, schmeiße der Durchschnittsbürger in Deutschland pro Woche weg. Dagegen vorzugehen sei nicht nur in Bezug auf Umwelt und Wirtschaft notwendig, sondern auch moralische Pflicht. Das EU-Parlament hat deshalb im Mai 2017 beschlossen, die Lebensmittelverschwendung bis 2025 um 30% und bis 2030 um 50% zu reduzieren – nun müssten aber auch konkrete Maßnahmen folgen. Die Politik sollte, so Müller, Lebensmittelspenden erleichtern, Regional- und Direktvermarktung fördern, für bessere Ernährungsbildung an Schulen sorgen und Tafeln unterstützen.

Doch auch privat in den Haushalten muss einiges getan werden. Dies machte Christina Neubig klar, die als wissenschaftliche Mitarbeiter an der TUM in Freising in diesem Bereich forscht. Schließlich stelle in Industrienationen der Endverbraucher mit über 50% der Abfälle das größte Problem dar. Am einfachsten ließe sich dies durch gutes Vorausplanen und Einkaufslisten verhindern. Hilfreich sei außerdem, morgens ein Bild vom Inhalt des Kühlschranks machen – so sehe man unterwegs, was weg muss und könne entsprechend einkaufen. 

In der Diskussion meldete sich anschließend Steffi Klatt von Foodsharing Freising zu Wort und stellte das Konzept vor: Hier könne sich jeder anmelden und übriggebliebene Lebensmittel online stellen. Meist werden diese dann innerhalb kürzester Zeit abgeholt. Auch aus der Gastronomie wurden Tipps gegeben: immer nachfragen, ob etwas eingepackt werden soll, frisch kochen und das gesamte Gemüse verwenden, auch Karottenschalen würden sich noch prima in einer Gemüsebrühe machen. Die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Alina Graf, die die Diskussion moderierte, zeigte sich zum Abschluss zuversichtlich: Die angeregte Diskussion und Ideensammlung aus dem vielfältigen Publikum zeigten, dass Lösungen für das Problem der Lebensmittelverschwendung auf dem Tisch liegen – jetzt müssten sie in der Politik und im Privaten umgesetzt werden.

 

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